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ungefragt:
Unsere Meinung

Kann man einen alten Spielenamen ( BAO ) schützen lassen ?

aus gegebenem Anlass müssen wir uns über das Markenrecht auslassen. Wir haben am 20.9.2001 eine mail bekommen des Inhaltes, daß eine Firma namens HiKu-Spiele das Markenrecht auf den Begriff " Bao " erworben hat (ein Spiel aus der Kalaha oder Bohnenspielfamilie, ähnlich Kalaha) und wir diesen Begriff aus dem Namen eines unserer Spiele (s.hier) entfernen sollen.
Jetzt haben wir ja schon recht seltsames vom Markenrecht gehört (u.a. hat eine Firma den Begriff terra im Baubereich geschützt bekommen oder der bekannte Fall Explorer) aber der Bereich Spiele war bisher davon verschont.
Jetzt kann man ja verstehen, daß eine Firma, die offensichtlich glaubt, daß ausser dem Namen nichts dafür spricht ihre Produkte zu kaufen, auf die Idee kommt sich den Begriff " Bao " schützen zu lassen. Daß dies aber durchgeht ist doch recht seltsam - ich denke wir werden uns gleich morgen die Begriffe " Schach " und " Backgammon " schützen lassen. Natürlich in allen möglichen Schreibweisen. Sie können also damit rechnen, daß wir uns bald von einer Südseeinsel melden werden.

Spiele :
Kurz und bündig : Wer nicht spielt ist selbst schuld.
Spielen hält fit - Spielen macht Spaß - Spielen bildet (Verstand und Charakter)
s.a. Zitate

Ein paar Worte zur Auswahl der Spiele :
In der Regel bieten wir nur Spiele an, die wir selbst gespielt haben und für gut halten. Aber keine Regel ohne Ausnahme : manche Spiele nehmen wir aus Zeitgründen aufgrund unseres ersten Eindrucks (Messe, Regel oder einfach beim Spielen zugesehen) ins Programm. Das wird auch immer mit angemerkt.
Daß die Spielauswahl subjektiv ist, ist so unvermeidlich wie gewollt - deshalb machen Sie uns nicht dafür verantwortlich, wenn Ihnen ein Spiel nicht gefällt, das wir in den Himmel loben.

Spielzeug :

Das ist nicht ganz so kurz und bündig abzuhandeln!
Versuchen wir eine Liste ungeordneter Gedanken :
  • Spielen ist für Kinder der (bittere?) Ernst des Lebens. Was wir Spiel nennen ist hartes Lernen, das zum Glück Spaß macht. Aber für Kinder ist entweder alles Spiel oder nichts.
  • D.h. auch daß es für Kinder kein Spielzeug gibt ! Anders gesagt es gibt keinen Unterschied zwischen Spielzeug und anderen Dingen. Alles ist zum Spielen da, denn alles muß erforscht - alles will verstanden werden. Und wenn wir Erwachsene da gewisse Ausnahmen sehen, müssen wir das den Kleinen mühsam und geduldig!! beibiegen.
  • Beim Spielzeugkauf gibt es einiges zu beachten :
    • Wer Spielzeug schenkt muß auch Spielzeit schenken. Das gilt ganz besonders bei kleineren Kindern - aber nicht nur bei diesen !
    • Einfaches Spielzeug mit vielen Möglichkeiten. Z.B. Stecki-Bausteine, Nice Dice oder der Holzbaukasten Quo.
    • Nicht zuviel ! Auch wenn das geschäftsschädigend ist so ist es doch unbedingt wahr. (Außerdem was Sie bei der Menge sparen können Sie für Qualität ausgeben.)
    • Darauf achten in welchem Entwicklungsstadium sich Ihr Kind gerade befindet. D.h. was lernt Ihr Kind gerade ? Lernt es Greifen (erste Hand-Auge-Koordination), lernt es Krabbeln-Laufen oder Sprechen oder .... Das Spielzeug darauf abstimmen.
    • Bei den Kleinsten z.B. ist auf Farb- und Formenvielfalt und auf unterschiedliche Oberflächen zu achten.
  • Kinderzimmer sind erst für ältere Kinder ab vielleicht 3-4 Jahren (wenn Sie Glück haben) auch Spielzimmer.

  • Kleinere Kinder wollen spielen wo auch die Eltern sind - also im Wohnzimmer oder in der Küche. Es ist deshalb ratsam für Kinder ab dem Krabbelalter im Wohnzimmer eine Spielecke (s.a. unser Angebot) einzurichten und in der Küche soweit möglich eine Schranktür mit kindergerechten Gegenständen zu bestücken. Solche erlaubten Spielecken haben den angenehmen Nebeneffekt, daß die Knirpse leichter den Unterschied zwischen erlaubtem und unerlaubtem Terrain lernen.

    Preisleistungsverhältnis :
    Ich hoffe wir haben nur zwei Arten von Spielzeug :
            Gute und Günstige
    und
            Tolle und Teurere
    Der Preis eines Spielzeugs sagt nichts über seinen Spielwert - wenn er überhaupt etwas aussagt, dann über Material und Verarbeitungsqualität.
    Ein Holzspielzeug kann niemals so billig sein wie eines aus Kunststoff. Aber das heißt nicht, daß Holzspielzeug immer teuer sein muß. Teuer wird es, wenn es in geringer Stückzahl, aus edlem Holz, in komplexer Form und aufwendiger Farbgebung produziert wird (oder wenn jemand reich werden will!).

    Musik : können und sollen die Kinder natürlich von Geburt an hören, vielleicht nicht gerade Hardrock o.ä. aber sonst wohl alles. Musik machen : Sobald ein Kind mit einem Kochlöffel auf einen Topf schlagen kann, kann es auch Musik machen und man sollte ihm dann auch die Gelegenheit dazu verschaffen.

    Fernsehen Vor dem Kindergartenalter so wenig wie irgendmöglich - danach auch nicht unbedingt mehr! Für Kinder unter 3 Jahren ist das was im Fernsehen geboten wird nur schwer verständlich, sie können keinen Einfluß nehmen, sie können es sich nicht nochmal ansehen. Mal ganz davon abgesehen, daß Kindersendungen wie die Teletuben oder Schlimsala Simm nichts weiter als Werbeplattformen sind.

    Videos haben den entscheidenden Vorteil , daß man das Programm selber machen kann und Videos kann man beliebig oft wiederholen, was man auch tun sollte ! Denn Wiederholungen sind extrem wichtig, Kinder können dabei eine Geschichte in all ihren Facetten verstehen - und überhaupt läuft nuneinmal alles Lernen über Wiederholungen (Stichwort Redundanz).
    >Klare Favoriten unserer Testerin Rosa sind

    - Videos der Augsburger Puppenkiste (Kater Mikesch, Schlupp vom grünen Stern und Monty Spinneratz (den hat sie bis zu ihrem 3.Geburtstag mindestens 2 dutzendmal gesehen und wir nicht viel weniger (Monty Spinneratz ist eine unbedingte Empfehlung ! Wer den Film nicht kennt hat was verpaßt)
    - Janosch-Videos
    - Die kleine Raupe Nimmersatt (schöne Geschichten, schöne Bilder. schöne Musik).
    - In einem Land vor unserer Zeit (der 1.Teil ist Rosa´s Favorit noch vor oder zusammen mit Monty Spinneratz).
    - Ab 3 Jahren wird dann auch Pippi Langstrumpf und anderes von Astrid Lindgren interessant, man kommt sich da vielleicht etwas altmodisch vor, aber den Kindern gefällt es durchaus. Auch die Unendliche Geschichte kommt sehr gut an.
    - Natürlich sind auch die Disney-Zeichentrickfilme (König der Löwen ...) meist sehenswert, aber die kennen Sie ja schon.
    Tip: Viele Büchereien haben eine ganz gute Auswahl an Kindervideos, die man nutzen sollte!

    Bücher : Bücher sind trotzallem immer noch unverzichtbar. Wir haben unsere Kinder spätestens mit einem Jahr in die Bücherei mitgenommen und seitdem leihen sie mehr Bücher aus als wir!

    CD/MC : Märchen CD´s, Hörspiele u.ä. sind wohl nicht vor dem vierten oder fünften Lebensjahr interessant, hier fehlt den jüngeren die Vorstellungskraft, Konzentrationsfähigkeit und der Wortschatz. CD's mit Gutenachtliedern u.ä. sind dagegen schon vorher sinnvoll.
    Märchen und andere Geschichten vorlesen kann man dagegen durchaus auch schon 21/2-jährigen, denn dabei können sie das Tempo beeinflussen und bei Unbekanntem nachfragen.

    Computer : sind für Kinder schon früh interessant. Nicht nur, daß Mama oder Papa damit arbeiten (oder spielen), die Tastatur und die Maus sind schon für sich allein erstrebenswert. Was auf dem Bildschirm passiert ist dagegen erst mit 2 oder eher 3 Jahren von Bedeutung. Also was mich betrifft ist mir der Computer als Zeitvertreib der Kinder allemal lieber als das Fernsehen.
    Was für Videos gilt, gilt auch für CD-Roms auf dem Computer und außerdem läßt sich der Computer auch aktiv nutzen. Und auch die Bedienung des einfachsten Zeichenprogramms ist für 3- oder 4-jährige eine echte Leistung was Hand-Auge-Koordination und das Abstraktionsvermögen betrifft (schließlich ist es keineswegs selbstverständlich, daß das Bewegen der Maus Auswirkungen auf dem Bildschirm hat).

    Fremdsprachen : Es gibt keinen vernünftigen Grund Kleinkinder nicht mit Fremdsprachen in Kontakt zu bringen.
    Leider gibt es auch keine vernünftigen uns bekannten Hilfsmittel für Eltern, die selbst nicht unbedingt Sprachgenies sind, Fremdsprachen zu vermitteln.
    Ein Buch über Sprache und Sprachentwicklung können wir allerdings uneingeschränkt empfehlen : Der Sprachinstinkt von Pinkerton.

    in eigener Sache - Shoptests

    Sie kennen die Shop-Tests aus Zeitschriften oder auch von Websites ?
    Unsere Meinung : Grausam !
    Es wird ausschließlich das Wie des Einkaufens getestet, ich hab noch keinen Test gelesen, der ein Wort über die Qualität des Warenangebots verloren hätte. Die Artikelanzahl dagegen wird desöfteren bewertet. Nur wer hat schon Lust 10000 Artikel anzusehen ?
    Der Testkauf besteht meist aus einem! Allerweltsprodukt (unseren Shop könnten die meisten gar nicht testen, da wir die entsprechenden Produkte nicht haben !). An einem Produkt wird die Produktbeschreibung, die Lieferzeit und die Bestellinfo bewertet, warum man die Punktwerte nicht gleich auswürfelt ist wohl kaum zu erklären.
    Auch daß auf Verschlüsselungstechniken großen Wert gelegt wird, ist nur bei Shops sinnvoll, die Kreditkartenzahlung erlauben, ansonsten ist Datenverschlüsselung unnötig wie ein Kropf - oder legen Sie im Spielzeugladen um die Ecke Wert darauf, daß niemand sieht was Sie einkaufen?
    Lieferfristen : Es ist natürlich schön, wenn das Bestellte recht schnell kommt. Aber kommt es im Normalfall wirklich auf ein paar Tage an ? Wohl eher in Ausnahmefällen und da muss man das eben klarmachen. (Ich hab auch mal einen Test gesehen der die Versandart bewertete, für Post gabs 4 von 5 Punkte - da erscheint bei mir nur ein großes Fragezeichen)
    Überhaupt sind die Punktewertungen logisch nur schwer nachvollziehbar - da werden in manchen Tests für angegebene Lieferfristen Punkte vergeben, egal ob sie eingehalten werden oder nicht! Oder Garantiezeiten : Bei 6 Monaten gibts 2 Punkte bei keinen Angaben gibts 0, als ob es weniger als 6 Monate Garantie auf Neuwaren gäbe!